Donnerstag, 9. Februar 2012, 10:49:12 Uhr
















15. April 2010, 15:56

Derbystimmung oder Grabesruhe?

Da freuen sich die Fans auf das spannende Zürcher Derby. Die Clubs allerdings scheinen da anderer Meinung zu sein. Sie verschreiben den Fans absolute Ruhe! Auf Facebook ist mir heute Nachmittag ein gelungener Schriftverkehr unter die Augen gekommen. Der Sport lebt nun mal von Emotionen, da hört es sich besonders komisch an, wenn man die Fans ruhig stellen will und ihnen bw. das trommeln und laermen, dass nun mal dazugehört, verbieten will.

15.4.2010 Brüttiselllen (mk) FACEBOOK AUSSCHNITT VON GESTERN NACHT!

Im Namen der Zurich Renegades darf ich alle Fans aus Winti bitten, Laermerzeugende und/oder -verstaerkende Instrumente zu Hause zu lassen. Auflage des Sportamts Zuerich im Interesse der Sonntagsruhe fuer die Anwohner. Besten Dank!
Gestern um 22:56

Leider muss ich mich Alex anschliessen. Wie im Halbfinal vor einem Jahr: Nehmt lieber ein paar Freunde mehr mit anstelle der grossen Trommeln. Denn auch die Freunde können helfen, bspw. indem sie ganz laut sprechen, singen, schreien, flüstern. Das kann auch das Sportamt ZH nicht verbieten. Keine Trommeln, keine Sirenen, kein Megafon!!!
Gestern um 23:16

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Das Sportamt der Stadt Zürich meint dazu

Auf Nachfrage beim Sportamt der Stadt Zürich zeigte man sich sehr erstaunt über dieses Aussagen der Renegades. Ok. man habe letztes Jahr interveniert, als automatische Presslufthupen und elektrisch verstärkte Megaphone die Stimmung anheizten. (Spiel an Ostern 09) Gegen normale Fanstimmung, rufen, trommeln etc. hätte man aber nichts dagegen. Es gäbe auch rechtlich absolut keine Handhabe an einem Sportnachmittag Einwände gegen friedliche Fans die Stimmung machen, vorzugehen.(Sportamt Zürich Mail und Telefon heute Donnerstag 1430.)

Sport lebt nun mal von Emotionen

Was bw. Fussball und andere Sportarten seit Jahrzehnten erlickt haben und als bestes PR Moment benützen, ist im American Football noch kaum geboren oder steckt höchstens in den Kinderschuhen. Ausnahmen wie Landquart und Chur mit den Calanda Broncos, die beiden Basler Clubs der Basel Gladiators und der Meanmachine sowie den B-Vereinen aus Biel und Thun sind absolute Ausnahme und als Clubs die eigentlichen Vorreiter für eine bessere Zukunft und Anerkennung in der Schweizerischen Sportlandschaft. Auch gibt es in Zürich keine Auflagen des Sportamtes der Stadt Zürich!

Mehr Emotionen und mehr Feuer bitte!

Also liebe Clubs - Wenn American Football endlich den Stellenwert haben soll, den ihr Euch erwünscht, dann freut Euch über Eure Fans und ihren ehrlichen Emotionen. Fans glaube ich kommen kaum an einen Match wo Grabesstille herrscht. Und denkt daran, wenn Ihr liebe Clubs aus Eurem Schattendasein kommen wollt, dann müsst Ihr Eure Fans pflegen. Nur die Gemeinschaft kann den American Football in der Schweiz bekannter und grösser machen und dazu braucht es echte Fans und echte Emotionen.

Zürich ist nicht zuletzt eine grossartige Sportstadt und die Stadt trägt diesen Namen auch zurecht. Die Fifa und viele Sitze von internationalen Sport-Verbänden und Sitzungen von Verbänden unterstreichen dieses Aussage. Zürich lebt und hoffentlich der American Football bald auch!


Was meint Ihr dazu????

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