Mittwoch, 23. Mai 2012, 23:05:55 Uhr

18. April 2011, 11:13

Wie hat sich die Medienpräsenz im Schweizerischen American Football entwickelt?

Thema ist es immer wieder, was machen die Einen falsch - wo die Anderen richtig machen? Philipp Schmid hat in einer mehr als interessanten Maturaarbeit das Thema aufgefriffen und ist dem Phänomen Medienpräsenz im AMF Verband auf den Grund gegangen. Philipp Schmid ist aktiver American Footballer bei den Fribourg Cardinals.

Zürich, 17.4.11 Red. (mk) Wir geben die Arbeit im Original weiter. Machen Sie sich mal Ihre Gedanken und diskutieren Sie zum Thema. Wo ist das Sand im Getriebe? Haben Sie Anregungen? Wo sind alleine die täglich 2900 Football Sport-heute.ch Unique Besucher im Footballmagazin auf den Zuschauerrängen? Warum schafft es der Verband nicht Zuschauer an den Spielfeldrand zu locken. Die Mannschaften geben Zehntausende von Franken aus - für was? Wieso kann man diesen Goodwill nicht in bare Münze umsetzen? Braucht es einen Marketingdirektor, einen Manager statt einen Präsidenten? Einen Vollprofi der den American Football weiter bringen kann und das grosse Engagement der Clubs unterstützen kann. Brauchen wir eine Nati C überhaupt oder sollten wir eine Nati A mit 6,7, oder gar 8 Mannschaften machen? Fragen um Fragen. Irgendwo muss das Geheimnis doch zu finden sein. So aber, geht die Arbeit der Vereine ganz einfach flöten und wird zu nichts. Den Interesse zeigt sich nicht und wird sich so wie es läuft, auch nicht zeigen.

Was macht der Verband mit den Grosserfolgen der Broncos?

Hier wäre genau die Gelegenheit die richtigen Tanzschritte zu lernen? Wir drehen uns seit Jahren am gleichen Ort und vor allem im gleichen Kreis. Wir arbeiten wie Amateure, finanzieren aber Clubs wie Multimillionäre. Alle Clubs haben viel investiert. Es muss doch ein Ziel geben? Im jetztigen Zeitpunkt finde ich keine Anhaltspunkte für ein Ziel. Wo ist dieser Weg ans Ziel? Kennen wir überhaupt im Verband das Ziel? Wieso wird das Label Broncos nicht als Aushängeschild der Organisation vermarktet? Für Fachleute ganz einfach unbegreiflich. Da gibts nur Kopfschütteln. Da spielen internationale Grössen in den Clubs und niemand weiss was davon.

Es gäbe noch dutzende von Fragen, machen wir nichts, so sind in hundert Jahren noch nicht mehr Leute am Spielfeldrand. Also, gehen wir wie die Profis ans Werk und machen was draus. Reden wir nicht nur davon.

Marcel Krebs

Maturaarbeit Philipp Schmid (Pdf, 583 kB)
 

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